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Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist eine staatlich festgelegte Vergütung für die Stromerzeugung meist aus regenerativen Energiequellen, wie Solar, Wind, Geothermie, Wasserkraft oder Biomasse und der damit verbundenen Einspeisung in das öffentliche Stromnetz. Je nach Ausbau der erneuerbaren Energien haben sich innerhalb der EU verschiedene Vergütungssysteme durchgesetzt. Im April 2012 forderten Großbritannien, Tschechien, Polen und Frankreich laut Süddeutscher Zeitung Subventionen für wirtschaftlich nicht rentable Kernkraftwerke.
 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Verkehrsmittel, das von einem elektrischen Motor angetrieben wird. Auf Grund der noch sehr geringen Kapazität der Akkus ist die Reichweite der Elektrofahrzeuge beschränkt, daher haben sich bisher nur Fahrzeuge mit Hybridantrieb durchsetzen können. Fahrzeuge mit Hybridantrieb nutzen die Vorteile eines Elektro- und eines Verbrennungsmotors.

Energie

Energie ist eine physikalische Größe mit der SI-Einheit Joule. Unter Energie versteht man die Fähigkeit eines abgeschlossenen Systems Arbeit zu verrichten. Energie kann in verschiedene Formen, wie Wärme, chemische, elektrische oder mechanische Energie auftreten. Die einzelnen Energieformen lassen sich untereinander umwandeln, allerdings ist nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik die Energieumwandlung Grenzen unterworfen.

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Energiemanagement

Energiemanagement befasst sich mit der Planung, Organisation, Leitung und Überwachung von Maßnahmen zur Reduzierung der eingesetzten Energie innerhalb eines Unternehmens oder einer technischen Einrichtung. Ziele des Energiemanagements sind unter anderen die Kostensenkung als auch Ressourcenschonung und der Klimaschutz. Die Senkung der Energiekosten ist für Unternehmen von besonderer Bedeutung, da sich dadurch Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten ergeben.

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Energiepass

Der Energiepass, der auch als Energieausweis bezeichnet wird, ist eine energetische Bewertung eines Gebäudes oder Wohnung. Ziel des Energieausweises ist, dass die zukünftigen Energiekosten beim Kauf oder Mieten einer Immobilie transparent gestaltet sind.

Erdgas

Erdgas ist ein leicht entzündliches Naturgas, das häufig in Kombination mit Erdöl gefördert wird. Als fossiler Energieträger findet es Anwendung als Wärmelieferant für thermische Prozesse in Industrie und Gewerbe, bei der Stromerzeugung, als Reaktionspartner in zahlreichen chemischen Prozessen wie beispielsweise bei der Produktion von Ammoniak oder auch als Treibstoff für Kraftfahrzeuge.

Die Zusammensetzung von Erdgas kann je nach Förderungsort variieren. Hauptbestandteile neben Methan können u.a. Ethan, Propan, Butan oder Ethen sein. Dieses Gasgemisch wird auch als nasses Erdgas bezeichnet. Vom Sauergas spricht man dagegen, wenn das Gasgemisch hauptsächlich aus Kohlenstoffdioxid und Schwefelwasserstoff besteht.

Nach der Zusammensetzung des Erdgases kann es qualitativ in zwei Typen eingeteilt werden:
• High (calorific) Gas: Methangehalt zwischen 87 bis 99 %
• Low (calorific) Gas: Methangehalt von 80 bis 87 %, sowie erhebliche Mengen an Stickstoff und Kohlenstoffdioxid

Bevor das Erdgas zum Endverbraucher transportiert werden kann muss es zunächst am Förderungsort verfahrenstechnisch aufbereitet werden, da einige Inhaltsstoffe die Pipeline angreifen oder gar toxisch sind.

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Erdöl

Erdöl ist ein Stoffgemisch aus Kohlenwasserstoffen, das in der Erdkruste eingelagert ist und häufig mit Erdgas gewonnen wird. Neben Erdgas und Steinkohle gehört Erdöl zu den bedeutendsten fossilen Energieträgern. Verwendung findet Erdöl in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemikalien, als Treibstoff für fast alle Verkehrsmittel sowie bei der Stromerzeugung.

Der tägliche Verbrauch von Erdöl beträgt nach einer Studie von der Internationalen Energieagentur (IEA) im Jahr 2012 etwa 89,7 Millionen Barrel. Nach Angaben verschiedener Studien und gleichbleibenden Erdölverbrauch dieser Rohstoff noch 27 bis 40 Jahre reichen.

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Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien ist ein Sammelbegriff für alternative Energiequellen zu den bisherigen Energieträgern, wie Kohle, Erdöl oder Atomkraft. Zu den Erneuerbaren Energien zählen die Wasser- und Windkraft, Solarenergie, Geothermie oder nachwachsende Rohstoffe. Erneuerbare Energien sind im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern, die über einen Zeitraum von Millionen Jahren sich regenerieren, praktisch unerschöpfliche Energiequellen.

Weltweit liefern die Erneuerbaren Energien etwa 16 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Nach einer Studie zufolge wird durch die Auflegung von nationalen Förderprogrammen und politischen Vorgaben dieser Wert bis 2030 auf 30 Prozent des gesamten Energieverbrauchs steigen.

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