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Klima

Aerosol

Ein Aerosol ist eine Dispersion und setzt sich aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas zusammen. Beispiele für Aerosole sind Wolken, Smog oder Rauch. Der Durchmesser eines Aerosols liegt zwischen 0.5 nm und mehreren 10 µm.


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Agenda 21

Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung der internationalen Entwicklungs – und Umweltpolitik, unterzeichnet auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro von 178 Staaten.

Der weltbekannte Zuckerhut in Rio de Janeiro (Foto:Fernando Stankuns/flickr)

Die vier Hauptschwerpunkte der 359 Seiten umfassenden und in 40 Kapiteln untergliederten Agenda 21 sind:

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Anthropogen

Als anthropogen werden alle vom Menschen verursachten Einflüsse, Ursachen oder hergestellte Produkte (z.B. Kunststoffe) bezeichnet, die Einwirkung auf die natürliche Umwelt haben. Anthropogene Veränderungen können sowohl positiv, wie beispielsweise die artenreichen Magerrasen durch die extensive Nutzung von Kulturlandschaften sein, als auch negativ durch den Rückgang der Biodiversität.

Anthropogener Treibhauseffekt

Der anthropogene Treibhauseffekt wird auch als zusätzlicher Treibhauseffekt bezeichnet, da die Menge an natürlichen Treibhausgasen (Kohlendioxid, Methan, Distickstoffoxid und Ozon) durch menschliche Aktivitäten erhöht wird. Neben den natürlichen Treibhausgasen gelangen auch sogenannte neue anthropogene Treibhausgase (FCKW und Chlorflourmethane) in die Atmosphäre.


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Clean Development Mechanism

Clean Development Mechanism oder vielmehr Mechanismus für umweltvertägliche Entwicklung sind nach dem 12. Artikel des Kyotoprotokolls Klimaschutzprojekte zur Reduzierung der CO2-Emissionen der Industrieländer. Indem beispielsweise ein Industriestaat, das im Anhang B des Kyotoprotokolls aufgeführt ist von einen Entwicklungsland, welches nicht dort gelistet ist, certified emission redustions (CERs) einkauft. Ein CER ist dabei äquivalent zu einer Emissionsreduktion von einer Tonne ausgestoßenen CO2. Durch den Kauf der CERs senken die Industrieländer die Kosten, die beim Erreichen des Reduktionsziels entstehen. Auf der anderen Seite erhalten die Entwicklungsländer Geld und Zugang zu Technologien für eine möglichst ökologisch nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Desertifikation

Desertifikation bezeichnet die fortschreitende Wüstenbildung von ganzen Landschaften in ariden, semiariden und trocken sub-humiden Gebieten in Südeuropa, Nordafrika (im Bereich der Sahelzone), Südafrika, Zentral- und Südasien, Australien sowie für Teile Nord- und Südamerikas.

Die wesentlichen Ursachen zur Desertifikation sind auf folgende anthropogene Handlungen zurück zu führen:

·         Überweidung
Der Viehbestand ist bei den vorherrschenden trockenen klimatischen Verhältnissen pro Weidefläche zu groß, da die Tiere die Pflanzendecke weitestgehend abweiden und somit die Bodenerosion verstärkt wird.

 

·         Übernutzung
Durch intensiven Ackerbau und verkürzte Brachzeiten sowie falsche Bewässerungstechniken bietet der Boden, trotz des vermehrten Einsatz von Düngemittel, nicht mehr genug Nährstoffe für Pflanzen an, was zu einem spärlichen Pflanzenbewuchs führt. Als Folge davon sind Ackerflächen verstärkt von Erosionen betroffen.

 

·         Entwaldung
Für die Gewinnung von Acker- und Siedlungsflächen und die Nutzung von Holz als Energieträger werden große bewaldete Gebiete abgeholzt, wodurch sie dich örtlichen klimatischen Bedingungen verändern.

 

·         fehlerhafte Bewässerung
Durch den zum Teil rücksichtlosen Ausbau von Trinkwasser- und Bewässerungsbrunnen wird der Grundwasserspiegel erheblich abgesenkt und durch fehlerhafte Bewässerungsmethoden beim Ackerbau wird die Wüstenbildung verstärkt.

Die Desertifikation wird zusätzlich noch von natürlichen Gegebenheiten, wie beispielsweise Schwankung der Niederschlagsmenge, Deflation (Auswehung von Lockermaterial durch den Wind) und Erosion vorangetrieben und verstärkt.

Als Folge der fortschreitenden Wüstenbildung sinkt die landwirtschaftliche- und forstwirtschaftliche Produktivität, Biodiversität und die Anzahl von „Umweltflüchtlingen“ steigt durch kriegerische Auseinandersetzung um ökologisch intakte Regionen.

Dürre

Eine Dürre ist eine zeitweilige extreme niederschlagsarme Periode bei gleichzeitig hohen Temperaturen hauptsächlich in Regionen mit Kontinentalklima. Als Folgen von Dürren treten Trinkwasserknappheit, Ernteausfälle und damit verbunden Hungersnöte auf sowie Engpässe in der Stromversorgung bei Wasserkraftwerken und Steinkohlekraftwerken durch Niedrige Wasserstände, die die Schiffbarkeit von Flüssen erschweren. Zudem haben Atomkraftwerke das Problem den Kühlwasserkreislauf aufrecht zu erhalten.



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Eiszeit

Eine Eiszeit ist eine Periode der Erdgeschichte, in der beide Polkappen der Erde von Eis bedeckt sind. Seit ungefähr 30 Millionen Jahren herrscht auf der Erde das känozoische Eiszeitalter. Während einer Eiszeit kommt es immer wieder einmal zu Warmzeiten, in denen die Temperaturen überdurchschnittlich ansteigen und Gletscher sich zurück bilden. Erdgeschichtlich betrachtet befindet sich die Erde gerade im Holozän, einer vorrübergehenden Warmzeit.

Im Laufe der Erdgeschichte war die Erde mehrmals fast vollständig von Eis bedeckt, was die Entwicklung von Leben stark gefährdet hat. Nach Meinungen einiger Forscher sind die Kontinentaldrift und Vulkanausbrüche für das Entstehen solcher Eiszeiten verantwortlich.

Emission

Emissionen sind durch eine anthropogene oder natürliche Quelle (Emittent) ausgesendete Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen in die Umwelt.

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Emissionsrechtehandel

Emissionsrechtehandel oder auch Handel mit Emissionszertifikaten ist ein umweltpolitisches Instrument mit der Zielsetzung, die Schadstoffemissionen zu verringern bei möglichst niedrigen volkswirtschaftlichen Kosten.


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