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Fällung

Als Fällung bezeichnet man die Überführung von gelösten Verbindungen in eine unlösliche Form, wie Flocken, Tröpfchen oder kristalline Verbindungen durch die Zugabe von geeignetem Fällungsmittel. Durch die Fällung ist es möglich die gebildeten Schwimm-, Schweb – oder Trübstoffe durch Filtration, Flotation oder Sedimentation zu entfernen.

Flockung

Die Flockung ist ein Wasseraufbereitungsverfahren bei der durch Zugabe von Flockungsmitteln und/oder Flockungshilfsmitteln kolloidale Substanzen im Wasser in voluminöse Flocken überführt werden (Agglomeration). Durch die Ausflockung reduziert man die Trübung des Wassers und erleichtert zudem die Sedimentation. Je nach verwendetem Flockungsmittel verläuft die Flockung in einen bestimmten pH-Bereich.

Flockungshilfsmittel

Flockungshilfsmittel sind Chemikalien, die in Kombination mit Flockungsmitteln z.B. bei der Wasseraufbereitung zur Abtrennung von kolloidalen Verbindungen eingesetzt werden und eine nochmalige Vergrößerung der gebildeten Flocken bei der Flockung bewirken.

Flockungsmittel

Flockungsmittel sind Chemikalien, die Wässern hinzugefügt werden damit aus den fein verteilten kolloidalen Teilchen im Wasser sich Mikroflocken bilden. Die Mikroflocken können dann anschließend durch Filtration entfernt werden. Als Flockungsmittel werden häufig Metallsalze (z.B. Aluminiumsalze) oder Hydroxid-Bildner (Calciumhydroxid) eingesetzt.

Flotation

Bei der Flotation werden dispergierte Partikel (Feststoffteilchen, Tropfen, Moleküle) in einer Flüssigkeit durch Gasblasen an die Wasseroberfläche transportiert, an der sich ein abschöpfbarer Schaum (Flotat) bildet. Aufgrund der geringen Dichte der Partikel gegenüber dem Medium sind die Gasblasen sehr klein, damit ein Zerplatzen an der Wasseroberfläche und das Absinken der Teilchen verhindert werden kann. Zusätzlich können dem Wasser auch Schäumer hinzugegeben werden. Die Flotation findet ihre Anwendung in der Abwasseraufbereitung oder in der Papierrecycling beim Deinking.

Fremdwasser

Fremdwasser ist in Allgemeinen ein Wasser, das an einen nicht vorgesehenen Aufenthaltsort auftritt. Beispielsweise das Eindringen von Grundwasser durch Undichtigkeiten im Kanalsystem oder dem Zufluss von Oberflächenwasser in den Schmutzwasserkanal z.B. durch abgedeckte Kanalschächte. Fremdwasser ist in der Regel natürlicher Herkunft und daher relativ sauber.

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