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Wasser

Wasser-Pipeline soll das Tote Meer retten

Trotz der anhaltenden politischen Spannungen haben sich Jordanien, Israel und Palästina auf ein gemeinsames Großprojekt geeinigt. Eine Wasser-Pipeline aus dem Roten Meer soll das Tote Meer vor dem Austrocknen bewahren.
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Wasser-Pipeline soll das Tote Meer vor dem austrocknen bewahren (Foto by mowolf2000/flickr)

Seit Jahrzehnten sinkt der Wasserspiegel des Toten Meeres. Genau so lange dauern schon die Diskussionen über den Bau einer möglichen Pipeline zwischen den Parteien an. Jetzt haben sich Jordanien, Israel und Palästina auf den Bau einer 400 Millionen Dollar teuren Wasser-Pipeline geeinigt.

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Größter Grundwasserspeicher der USA ist bedroht

Die USA zählen zu den größten Agrarproduzenten der Welt. Rund 40 Prozent der weltweit produzierten Menge an Mais, Weizen oder Soja stammt aus Nordamerika. Doch der enorme Grundwasserbedarf für die Landwirtschaft hat seinen Preis.
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Der Wasserdurst der Agrarproduzenten bedroht den größten Grundwasserspeicher der USA (Foto:Doof/flickr)

Der riesige Wasserbedarf der amerikanische Landwirtschaft für den Anbau von Mais, Soja und Weizen bringt den größten Grundwasserspeicher High-Plains-Aquifer der USA, der sich von South Dakota bis Texas erstreckt, an seine Grenzen. David R. Steward und sein Team berichten in den "Proceedings", der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS), dass die Wassermenge des High-Plains-Aquifer in Kansas bis 2060 um 70 Prozent abnehmen wird. Damit ist nicht nur der größte Grundwasserspeicher der USA in Gefahr, sondern auch die Produktion von Agrarprodukten.

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Fukushima: Japan erklärt neues Leck zu ernstem Störfall

Aus einem Wasserspeicher auf dem Gelände von Tepco sind bisher 300 Tonnen radioaktiv kontaminiertes Wasser durch ein Leck ausgetreten. Die japanische Atomaufsichtsbehörde (NISA) stuft das Ereignis als „ernsten Störfall" ein.
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IAEA-Mitarbeiter vor dem Unglücksreaktor Fukushima Daichi (Foto:IAEA Imagebank/flickr)

Ein Leck an einen der zahlreichen Wasserbehälter stellt nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde einen „ernsten Störfall" dar. Seit dem Austritt sind schon mehr als 300 Tonnen radioaktiv belastetes Wasser in den Boden versickert. Dieses Ereignis stuft die Aufsichtsbehörde auf der sieben-stufigen Skala auf Stufe drei ein.

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Fukushima: Täglich fließen große Mengen von radioaktivem Wasser ins Meer

Große Mengen an radioaktiv kontaminiertem Wasser gelangen täglich ins Meer. Tepco bekommt die Situation immer weniger in den Griff und bekommt nun Hilfe von der japanischen Regierung.
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IAEA-Inspektoren vor den riesigen Wassertanks bei der Arbeit (Foto: IAEA Imagebank/flickr)

Je schlimmer die Nachrichten aus Fukushima vom japanischen Kraftwerksbetreiber Tepco wurden, umso ungeduldiger reagierte die japanische Regierung. Jetzt schreitet die Regierung unter Premierminister Shinzo Abe helfend ein. Der Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga glaube zwar, dass der Konzern alles tue, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, kritisierte aber, dass "keine besonders raschen Fortschritte" in der Situation zu erkennen seien. Schon zu Beginn der Katastrophe hatte es heftige Kritik an Tepco gegeben.

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Fukushima: Radioaktives Grundwasser steigt unaufhörlich an

Das Grundwasser an der Atomruine von Fukushima steigt unaufhörlichen an und droht in ein paar Wochen sich ins Meer zu ergießen. Kraftwerksbetreiber Tepco wird immer ratloser und hofft auf ein Wunder.
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Wassertanks auf dem Gelände von Fukushima Daiichi sind schon zu 85 Prozent gefüllt. (Foto: IAEA Imagebank/flickr)

Vor einigen Wochen beschwichtige Tepco, dass die Situation um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi unter Kontrolle sei. Doch der Kampf gegen die Radioaktivität wird immer aussichtsloser für den Kraftwerksbetreiber. Die Konzentration von Cäsium-134 im Grundwasser ist schon vor Wochen um das 90-fache angestiegen.


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EU-Kommission ist besorgt über Wasserqualität in Deutschland

Gülle aus der Viehhaltung und Gärreste von Biogasanlagen belasten das Grundwasser Zunehmens mit Nitrat. Das Umweltbundesamt und die EU-Kommission fordern eine Verschärfung der Düngemittelrichtlinien.
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Gärreste von Biogasanlagen erhöhen die Nitratbelastung des Grundwassers (Foto: greenoid/flickr)

Nach Recherchen von Report Mainz fordern das Umweltbundesamt und die EU-Kommission schärfere Richtlinien bei der Düngemittelverordnung durchzuführen, da die Nitratwerte des Grundwassers durch die Überdüngung zu hoch seien.


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